Hallenstadion: Das Fähnlein der zwei Aufrechten

Sonderbares Theater gestern im Gemeinderat: Zwei geschlagene Stunden brauchten Ratsmitglieder aller Couleur, um Zweifel an der Hallenstadion-Vorlage anzumelden (vgl. Tagi, NZZ und NZZ). Das inoffizielle Ratsprotokoll der NZZ zeigt die Verwirrung. Dennoch sagten alle anderen Parteien Nein zum Rückweisungsantrag der GRUENEN/AL. Und in der Schlussabstimmung übten sich auch GRUENE/AL mehrheitlich in Enthaltung. Ich lehnte – zusammen mit Heidi Bucher – die Vorlage ab.

Wenn in der Privatwirtschaft etwas für 31 Mio. teuer verkauft und dann auf 13 Mio. abgeschrieben würde, wäre der Verdacht auf lusche Geschäfte nicht weit. Entweder hat die Stadt das Land zu teuer bezahlt, um die Bilanz der Hallenstadion AG zu frisieren oder dann ist der Abschreiber nicht berechtigt und kommt einer indirekten massiven Subvention gleich.