Luftfracht finanziert Passagierflieger

Ernsthafte Fluglärmkritiker versuchen konsequenterweise, möglichst wenig selbst zu fliegen.  Dass allerdings auch das alltägliche Konsumverhalten den Fluglärm über dem eigenen Kopf direkt beeinflusst, ist sicher weniger Personen bewusst. Eine Studie der Uni St. Gallen zeigt: Frachtzuladungen subventionieren die Passagierflüge.

Dass einige Güter – wie frische Spargeln aus Übersee, Max Havelaar Blumen oder frischer Fisch – vom Flugtransport abhängig sind, haben wir bereits im Zusammenhang mit der Vulkaneruption des Eyjafjallajökull gelesen und gemerkt. Aber auch die Passagierflüge leben vom Luftfrachtgeschäft:

Ohne Fracht würde (…)  die Zahl der Passagierflüge sinken, weil (…) 90 Prozent der Lang- und Mittelstreckenflüge aus der Schweiz nur dank der Container im Rumpf rentabel geführt werden können.

So fasst der Tages-Anzeiger/Newsnetz, heute am 27.4.2010 eine Studie der Uni St. Gallen zusammen.