Mit Nahrungsmitteln spekuliert man nicht!

Mit Grundnahrungsmitteln wie Mais, Reis oder Weizen ernähren sich Millionen von Menschen. Damit an der Börse zu spekulieren, ist fahrlässig. Menschen in Entwicklungsländern leiden so vermehrt Hunger, weil sie sich ihr Essen nicht leisten können. Helfen Sie mit, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu stoppen.

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In der Schweiz sind vor allem Banken in die Spekulation von Nahrungsmitteln involviert. Seit einigen Jahren machen sie mit hohen Geldsummen Geschäfte bei Preisentwicklungen von Agrarrohstoffen. Damit werden die Kosten für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe getrieben. Denn die Preise werden nicht mehr von den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Bauern bestimmt, sondern von der Wechselhaftigkeit des Finanzmarktes und den Motiven der Finanzakteure: Die Finanzspekulanten und -spekulantinnen sind die dominierende Händlergruppe auf dem Markt der Agrarrohstoffe geworden.

Für Menschen in Ländern des Südens ist dies fatal. Denn sie geben 90 Prozent ihres Einkommens für Essen aus. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass die Spekulation mit Agrarrohstoffen die Preisschwankungen auf dem Nahrungsmittelmarkt verstärken und damit die Hungerkrise in zahlreichen armen Ländern verschärfen. Schweizer Banken, welche die Spekulation mit Nahrungsmitteln ermöglichen, tragen so Mitschuld an der Verschärfung des weltweiten Hungers.

Dieser Entwicklung müssen wir Einhalt gebieten und einen Kontrapunkt setzen. Ich unterstütze den Aufruf, den Fastenopfer und Brot für alle starten an die Schweizer Banken starten mit dem Ziel, dass diese aus dem Spekulations-Geschäft mit Grundnahrungsmitteln aussteigen. Das exzessive Geschäft soll eingedämmt werden, damit eine schnell umsetzbare und nahezu kostenfreie Entlastung der Märkte möglich wird.

Hier geht’s zur Kampagne: www.stopp-spekulation.ch