grün.frei.solidarisch.

Ich war am 19. September am grünen Freiheitskongress. Weil ich auch der Meinung bin, dass Grüne Politik und Freiheit kein Widerspruch sind. Im Gegenteil.

Schon 1999 schrieb ich in einem Wahlrückblick: «Die GRÜNEN haben eine liberale, nein besser: eine libertäre Tradition. Und wo sie sie nicht haben, da müssen sie sie schleunigst erfinden! Politisch bedeutet dies: Schutz der Privatsphäre vor Staat und Wirtschaft, Schutz der individuellen Lebensentwürfe – aber auch Skepsis gegenüber der unpolitischen staatlich-technokratischen Verwaltung der individuellen Benachteiligungen. (…) Wir müssen solidarisch für das universelle Recht aller an der Teilhabe an der Gesellschaft und an der Macht einstehen.»

In der politischen Diskussion vertreten bürgerliche Kräfte oft einen sehr engen Freiheitsbegriff. Freiheit darf aber nicht auf des Recht des Stärkeren, auf die Kaufkraft der Reichen, auf die Konsum-Auswahl der heutigen Generation beschränkt werden. Wenn die Freiheit ihre Grenzen dort findet, wo sie die Freiheit der anderen einschränkt, so gilt das für die Grünen nicht nur hier und heute, sondern gleichermassen in einer globalen Perspektive als auch in Bezug auf die Generationen unserer Kinder und Enkel. Darum habe ich den Dreiklang grün.frei.solidarisch. so in den Titel gesetzt.

Aktuelle Infos und Inputs gibts unter Twitter-Hashtag #fk14 und auf Storify

 

Medienecho:

Kommentar in der taz